Chance für KMU

Chance für KMU

Von 28. September 2016 Kommunikation Keine Kommentare

Krisen sind im gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Umfeld allgegenwärtig. In der Regel sind es die Großen, die in der medialen Welt die Schlagzeilen bestimmen und die Gemüter bewegen. Getreu der Devise „Bad News Are Good News“ ist es die Berichterstattung über Skandale, die Aufmerksamkeit schafft und hohe Reichweiten erzielt. Fakt ist, dass die Kommunikation des Scheiterns längst salonfähig geworden ist und Issue Management, das Erkennen von und der Umgang mit Risiken und Gefahren, in den Führungsetagen der Konzerne auf der Tagesordnung steht.

Krisen treffen auch und immer mehr die kleinen und mittelständischen Unternehmen. Ein unvorhergesehener Unfall, der Verlust eines großen Kunden oder die Rückrufaktion eines fehlerhaften Produktes, all das sind Beispiele für Krisen, die zu Umsatzeinbußen, Imageverlust oder negativer Berichterstattung führen können. Und auch hier gilt: „Prävention ist alles“. Unternehmen, die sich vorher intensiv mit dem sensiblen Thema auseinandergesetzt und ein Kommunikationskonzept für den Fall der Fälle entwickelt haben, können den unliebsamen Folgen aktiv entgegentreten. Die beste Krisen-PR ist die Kommunikation im Vorfeld, quasi als Vorbereitung auf ein Worst-Case-Szenario, das idealerweise niemals eintreffen wird. Unternehmen, die dies beherzigen, gelingt es, gestärkt aus schwierigen Situationen herauszugehen.

Krisen-PR ist Chefsache

Zwar sind sich zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen der Bedeutung von Krisenkommunikation bewusst, trotzdem existieren in den wenigsten Firmen Konzepte oder Handbücher. Spezielle Ansprechpartner fehlen, die im Notfall die Fäden in der Hand behalten. Dabei gilt es auch und gerade bei schwierigen, herausfordernden bis hin zu bedrohlichen Ereignissen, mit einer Stimme nach außen zu sprechen, Medienvertreter glaubwürdig und authentisch zu informieren und die internen Abläufe nach klaren Regeln zu organisieren. Krisenkommunikation ist Chefsache und will auch als solche behandelt werden.
Risiken, Konflikte und Skandale rücken erst durch Kommunikation in den Fokus der Öffentlichkeit. Die gute Nachricht dabei ist, dass wir Pressearbeit gestalten, steuern und zielgruppenspezifisch einsetzen können. Während sich Regierungen und große Konzerne im Vorfeld proaktiv auf eventuell eintretende Krisen vorbereiten, steht die Prävention in mittelständischen Unternehmen oftmals noch nicht auf der Agenda der Geschäftsführer. Investitionen erfolgen in den Bereichen Produktion und Vertrieb, um den Umsatz zu erhöhen. Die Krisenprävention hat erstens keine Relevanz in puncto Gewinnmaximierung und zweitens steht das Eintreten einer existenzgefährdenden Situation gerade in Zeiten, in denen es gut läuft, meist nicht im Fokus der mittelständischen Unternehmen. Dabei gilt auch hier „Vorsorge kommt vor dem Fall“: Denn nur wer Risiken identifizieren, analysieren und bewerten kann, ist in der Lage, tragfähige Strategien zur Bewältigung zu entwickeln und gestärkt aus der Krise herauszugehen. Hier empfiehlt sich, frühzeitig auf PR-Agenturen zuzugehen und sich im Vorfeld professionell beraten zu lassen.

presigno bietet speziell für den Mittelstand ausgerichtete ganztägige Krisen-PR Workshops. Für mehr Infos wenden Sie sich an isabell.reinecke@presigno.de oder rufen Sie uns an unter 0231/5326252.

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