Tiere machen das Leben fröhlicher. Sie können einem an einem schlechten Tag ein Lächeln auf’s Gesicht zaubern und die kleinen Ärgernisse des Alltags vergessen machen. Warum soll also was zu Hause nach der Arbeit so gut klappt nicht auch im Büro funktionieren? Das denken sich immer mehr Haustierbesitzer und bringen ihre Lieblinge einfach auch mit ins Büro. Allerdings nicht immer zur Freude aller Beteiligten.

In unserer Agentur gibt es einen Agentur-Hund. Sein Name ist Theo. Gut, (Achtung, Wortspiel) theo-retisch ist Theo nicht unser Agentur-Hund, sondern gehört unserer Kollegin im Nachbarbüro. Trotzdem stattet er auch uns immer mal wieder einen Besuch ab. Theo ist ein putziger kleiner Zwergpudel mit goldenen Löckchen und großen Kulleraugen. Wir mögen Theo sehr gern. Er ist unaufdringlich, geduldig, brav und hört auf’s Wort. Ein echter Traumhund für’s Büro eben.

Es gibt aber auch Fälle, wo das Miteinander von Tier und Mensch nicht so reibungslos verläuft. Die Reibungspunkte reichen von pingeligen Kollegen/innen über Allergiker/innen bis hin zum hyperaktiven Jungspund und frauchen-besessenen Heuler. Letztere beiden beziehen sich natürlich auf die Tiere, also meistens zumindest.

Der/die pingelige Kollege/in stört sich an so ziemlich allem, was ein Tier im Büro mit sich bringt. Ihm oder ihr haart das Tier zu viel, es ist zu laut, das Futter riecht unangenehm, und überhaupt bringt ihn die Anwesenheit des Tiers völlig aus der Konzentration. So kann er oder sie einfach nicht arbeiten!

Allergiker/innen haben, zugegebener Maßen, gute Gründe für Zurückhaltung. Wenn ich meinen Arbeitsalltag mit permanent verstopfter Nase, angeschwollenen Augen oder fiesem Hautausschlag bestreiten müsste, hätte ich da jetzt auch nicht sooo Lust drauf. In diesem Fall heißt es also leider berechtigterweise: Hund, Katze und Co. müssen draußen bleiben.

Es gibt aber auch Reibungspunkte, die gar nicht von den Kollegen/innen ausgehen, sondern vom Tier selbst. Nicht jeder Hund, jede Katze oder jeder Papagei sind mit dem Büro und dem Arbeitsklima kompatibel. Wenn das auch noch so putzige Tierchen über den Schreibtisch rennt, einem das Pausenbrot klaut oder die Einrichtung auffrisst, nutzt auch der größte Niedlichkeitsfaktor nichts mehr, dann ist der Spaß vorbei.

Und wenn der kleine Freund sofort anfängt zu jaulen, sobald Herrchen oder Frauchen auch nur einen Meter aus der Sichtweite sind oder die Unverschämtheit besitzen, einmal kurz alleine zur Toilette zu gehen, ist auch keine gute Voraussetzung für das Miteinander von Mensch und Tier im Büro geschaffen.

Es ist schnell erkennbar. Das Büroleben mit Tieren ist nicht immer einfach. In den meisten Fällen und unter guten Voraussetzungen machen Tiere im Büro den Arbeitsalltag vielleicht nicht immer leichter, aber trotzdem ein bisschen angenehmer. Und manchmal sind die besten Freunde des Menschen ja tatsächlich sogar eine echte Hilfe, so wie dieser Kollege hier:

Egal also ob neugieriger Spielkamerad oder schlafender Faulpelz: Tiere im Büro sind immer für eine Überraschung gut.

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